Big Five Modell

focus Potenzial – Persönlichkeits und Potenzialanalysen aus Leidenschaft

Seit 2010 beschäftigen wir uns intensiv mit dem Thema Persönlichkeitsanalysen. Wir sind sowohl bei Mitarbeiterauswahl in Unternehmen, als auch beim Persönlichkeits- und Potenzial Coaching von Menschen in unterschiedlichen Rollen und Funktionen maßgeblich beteiligt.

Dies kann vor Ort oder online stattfinden. Auch die online Variante hat sich mit dem ressourcensparender Ansatz für die Umsetzung in die Praxis bewährt. Unsere Persönlichkeits- und Potenzialanalysen basieren auf dem Standard Persönlichkeitsmodell der Big Five und dem daraus entwickelten LINC Personality Profiler.

Wir sind als LINC Coach und Trainer von der LINC Academy im Tool LINC Personality Profiler zertifiziert.

Das Big Five Modell als Grundlage für den Personality Profiler

 

Einsatzbereiche vom Personality Profiler

Einsatzbereiche Personality Profiler

 

focus Potenzial hat sich im Bereich von Unternehmen auf die Personalauswahl und die Personalentwicklung spezialisiert.

 

focus Potenzial hat sich für Menschen auf die Bereiche Selbstentwicklung, Work-Life-Balance, Umgang mit Krisen und Paaranalysen spezialisiert.

Geschichte und Grundlage vom Personlity Profiler

Persönlichkeit in ihrer Tiefe verstehen und mit ihrem Potenzial entwickeln…

 

Das Big Five Modell Grundlage für den Personality Profiler. 1936 entwickeln die beiden amerikanischen Psychologen Gordon Allport und Harold Odbert auf Grundlage der Alltagssprache, die die Perönlichkeit von Menschen, beschreibt eine Art kollektive Persönlichkeitstheorie. So entstand eine Liste von 17953 Adjektiven zur Beschreibung von Persönlichkeit. Daraus wurden dann von Raymond Bernard Cattell ungefähr 10 Jahre später in einem ersten Schritt 35 Cluster erstellt, die er dann nochmals auf 16 bzw. 12 reduzierte. Die 5 dominatesten dieser Persönlichkeitscharakteristika waren dem heutigen Big Five Modell sehr ähnlich. Donald Fiske entwickelte

 

Personality Profiler und Big Five

 

dann 1949 die ersten schlüssigen „Fünf Faktoren der Persönlichkeit“. Diese wurden dann Anfang der 1960er Jahre in einem unfangreichen Forschungsprojekt für die U.S. Armee bestätigt. In den 80ziger Jahren wurden die Big Five Faktoren dann auch aufgrund der Erfindung von Computern analytisch abstrahiert und gezeigt, dass sie sehr breite Aspekte der Persönlichkeit abbilden. 1985 entwickelten Paul Costa und Robert Mccrae das erste Standardmessverfahren zu den Big Five. In Deutschland machten sich die Psychologen Peter Borkenau, Alois Angleitner und Fritz Ostendorf für die Bekanntheit verdient. Seit etwas 20 Jahre genießt das Big Five Persönlichkeitsmodell in Wissenschaft und Forschung international Anerkennung und dient als Grundlage der Persönlichkeitswissenschaften.

 

Der psycholexikalische Ansatz

 

Der Ansatz des Big Five wird in der Theorie als psycholexikalischer Ansatz bezeichnet. Darin werden von Menschen Eigenschaften von Persönlichkeit in Merkmalen gebündelt und das über Kulturen und Generationen hinweg. In den Beschreibungen steckt sozusagen eine kollektive Persönlichkeitstheorie.

Eigenschaftstheorie

Die Eigenschaftsthorie ist aus wissenschaftlicher Sicht die Grundlage der Big Five.  In der Eigenschaftstheorie werden – wie oben dargestellt Menschen – anhand von Eigenschaften beschrieben. Jeder Mensch hat ein individuelles Profil aus seinen Eigenschaftsausprägungen gebildet, die in die zentralen Persönlichkeitsdimensionen einfließen. Diese werden als zeitlich beständig und konsistent bewertet. Gordon Allport als Vater der Big Five gilt als einer der einflussreichsten Eigenschaftstheoretiker.

Die Faktorenanalyse

Der psycholexikalische Ansatz verbunden mit der Eigenschaftstheorie wurde dann mit Hilfe der sogenannten Faktorenanalyse reduziert und komprimiert. Die Faktorenanalyse ist ein Verfahren, mit dem Strukturen in Daten untersucht werden, indem eine Vielzahl von Variablen auf eine geringere Anzahl an Faktoren reduzierst werden, die dafür aber umso zentraler sind. Heute ist die Faktorenanalyse ein Standardverfahren in der Persönlichkeitspsychologie.

Big Five Grundlage für den Personality Profiler

Das LINC Institute in Lüneburg hat beschriebenen Aspekte in eine handhabbare und praxistaugliche Form der Persönlichkeitsmessung gegossen. Neben den Charaktereigenschaften messen sie ebenfalls die Motive und die Kompetenzen.

Erfahren Sie im nächsten TAB etwas über die Big Five.

Die Big Five Grundlage für den Personlity Profiler

Die Grafik zeigt die Dimensionen der Persönlichkeit in ihrer Bidimensionalität. Dabei wurde vor allem wert darauf gelegt das Wording positiv zu konnotieren. In der Zertifzierung Personality Profiler werden die Pole der Dimensionen mit jeweils 6 Facetten intensiv analysiert bzw. beschrieben. Für einen Überblick beschreibe ich die einzelnen Dimensionen kurz.

Extraversion versus Introversion

Bin ich als Person eher nach außen orientiert, dann habe ich ein starkes Kontaktbedürfnis verbunden mit einem intensiven Aktivitätsniveau. Gerne gestalte ich soziale Situationen und wünsche mir eine positive Wahrnehmung durch meine Umgebung.

Als eher introvertierter Mensch strebe ich nach innerer Ruhe und Zufrieden. Ich sinniere über mein Leben, reflektiere meine Gefühle und schätze intensiven Austausch mit Einzelnen oder in kleinen Gruppen. Mich zeichnen Unabhängigkeit von der Bewertung anderer aus.

Gewissenhaftigkeit versus Flexibilität

Ich gehe als gewissenhafter Person eher diszipliniert, geplant und strukturiert vor. Entscheidungen trefe ich wohlüberlegt. Ich strebe nach Leistung und Kompetenz. Mein Umfeld richte ich geordnet aus.

Bin ich eher flexibel und treffe spontane gefühlsbetonte Entscheidungen. Improvisationstalent ist mein zweiter Vorname und mein Leben versuche ich eher entspannt ohne viel Ambitionen anzugehen. Gerne arbeite ich an vielen Projekten gleichzeitig.

Offenheit versus Beständigkeit

Kreativität und Phantasie bestimmen mein Handeln, wenn ich zum Pol der Offenheit tendiere. Gerne probiere ich Neues und jongliere mit großem Interesse unterschiedliche Themen im meinem Leben. Es gehört zu mir den Status quo zu hinterfragen.

Ist mein Charakter auf Beständigkeit ausgerichtet, orientiere ich mich gerne an Daten, Fakten und der Realität. Ich verfüge über ausgeprägte Werte, die verinnerlicht habe. Bewährtes behalte ich bei. Strukturen und Autoritäten geben mir Orientierung.

Kooperationorientierung versus Wettbewerbsorientierung Personality Profiler und Big Five

Ich verhalte mich eher zurückhaltend, wenn es um Selbstdarstellung geht. Suche den Kompromiss und bin hilfsbereit. Meine Kommunikation ist offen und vertrauensvoll. Ich sehe eher das Gute in den Menschen. 

Bin ich mehr wettbewerbsorientiert, stelle ich mich gerne positiv dar. Konflikte trage ich offen aus und habe eine skeptische Grundeinstellung gegenüber Menschen. Ich bin geübt meine Kommunikation der Situation anzupassen. Gerne halte ich mich aus den Problemen anderer raus.

Sensibilität versus Emotionale Stabilität

Als sensibler Mensch verfüge ich über einen guten Zugang zu meinen Gefühlen. Durch meine Empfindsamkeit kann ich mich gegen äußere Einflüsse schwieriger abgrenzen. Dies macht mich auch anfälliger gegenüber Stress.

Ich fühle mich grundsätzlich eher entspannt und gelassen. Stress kann mir i.d.R. nicht viel anhaben. Sicherheit in sozialen Situationen zeichnet mich aus. Nach außen kann ich kontrolliert wirken und auf andere Menschen eher unsensibel erscheinen.

Die Motive im Personality Profiler

Die Motive im Personality Profiler oder was treibt mich als Person an?

Der Personality Profiler fusst neben dem Big Five Modell auf der Grundlage des Motiv-Ansatzes von David McClelland. McClelland geht in seinem Modell von drei Hauptmotiven in uns Menschen aus: Beziehung (siehe unter grüner Balken), Leistung (blauer Balken) und Einfluss (roter Balken). Wie in der Grafik zu sehen ist gehören zu den Beziehungsmotiven das Motive

Personality Profiler und Motivstruktur

„Werte und Sinn“ und das Motiv „Lebensstil“. Zu den Leistungsmotiven sind die Motive „Wachstum und Kreativität“ zuzuordnen. Zum Bereich Einfluss sind „Unabhängigkeit und Sicherheit zu rechnen. So sprechen wir im Personality Profiler von insgesamt 9 Motiven. In der Grafik sind die beiden dominierenden Motive dieser Person schwarz hinterlegt. Also „Beziehung“ und „Leistung“.

Was lässt sich zu den einzelnen Motiven etwas genauer beschreiben: ^

Beziehungsmotiv

Werde ich von diesem Motiv motiviert, dann sind für mich Beziehungen verbunden mit einem tiefen Zugehörigkeitsgefühl zentral. Ich versuche mich loyal zur Gruppen bzw. Teams zu verhalten und möchte gemeinsam Aufgaben bearbeiten und Ziele erreichen.

Das Werte und Sinnmotiv

Sinn in meiner Tätigkeit ist für mich wichtig. Gerne bringe ich meinen Idealismus in mein Umfeld ein und wünsche mir dazu Resonanz. Ich handle gerne nach meinen Werten und möchte sie ganzheitlich in mein Leben integrieren.,

Das Lebensstilmotiv

Ich versuche mich auf eine gute Balance zwischen Leben und Arbeit einzurichten. Ich strebe nach Zufriedenheit und orientiere mich an modernen Modellen der Lebensplanung.

Das Leistungsmotiv

Leistungsstreben verbunden mit Ehrgeiz lenkt und leitet mich. Ich strebe nach Expertise und Fachkompetenz und will meine Aufgaben zur vollsten Zufriedenheit ausführen.  Mein Selbstwertgefühl ist stark an meinen Leistungswillen gekoppelt.

 

Das Wachstumsmotiv

Mit Freude strebe ich nach persönlichem und beruflichen Wachstum. Große Herausforderungen oder fast unerreichbare Ziele spornen mich zusätzlich an. Gerne verschiebe ich auch im Wettbewerb mit anderen die Grenzen der Leistungsfähigkeit. Ich will das Besondere ereichen.

Das Kreativitätsmotiv

Gerne eigne ich mir neues Wissen an und lebe bei kreatives Potential aus. Problemlösungstüffteleien für kompelxe Herausforderungen ziehen mich förmlich an. Ich liebe es dann Lösungen zu generieren. Ich denke frei und unkonventionell und setze mich über Grenzen hinweg.

Das Einflussmotiv

Gerne nehme ich Einfluss auf mich, mein Leben, mein Umfeld. Anerkennung und Prestige nähren mein Selbstwertgefühl. Führungspositionen ziehen mich magisch an, da ich in ihnen meine Mach- und Einflussbedürfnisse ausleben kann. Ich übernehme gerne Verantwortung und zeige dabei innere und äußere Stärke.

Das Unabhängigkeitsmotiv

Selbstverwirklichung steht für mich an erster Stelle. Eigeninitiative und ein starkes Autonomiestreben zeichnen mich aus. Gerne erledige ich meine Aufgaben mit einem klar definierten und eigenbestimmten Entscheidungsspielraum. Ich bin ein Typ für eine Selbstständigkeit.

Das Sicherheitsmotiv

Gerne lebe ich in stabilen und langjährigen Beziehungen. Ein gesicherter Arbeitsplatz bedeutet mir viel. Ich habe gerne Orientierung und ausreichend Kontrolle über mich und mien Leben.

In der Auswertung des jeweiligen Profils wird detaillierter auf die beiden bestimmenden Hauptmotive eingegangen. In einer Abstufung kann ich jedoch auch erkennen in welcher Priorität sich die meine anderen Motive dazugesellen. Zuerst wird mir das Motiv erklärt und dann bekomme ich Fragen zur Selbstreflektion mit an die Hand.

Das Verfahren des Personality Profilers

Das Big Five Modell als Grundlage für den Personality Profiler – die Praxis

Wenn Sie sich für die Durchführung Ihres Personality Profiler interessieren, buchen Sie das entsprechende Paket. Gerne telefonieren wir vorher mit Ihnen, um herauszuarbeiten welches das für Sie passende Angebot ist.

Dann schicken wir Ihnen einen entsprechenden Zugang zu. Nach der Durchführung vereinbaren wir einen Termin für Ihre Auswertung.

Alles läuft online, auch die Auswertung lässt sich so gestalten. Sie bekommen ein paar Tage vor unserem Termin eine ausführliche schriftliche Auswertung zugeschickt.